Anleitungen, DIY

Geschenkidee: Wenn-Büchlein

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Ok ok, so langsam wird es doch recht knapp mit den Weihnachtsgeschenken. Jetzt gibt es nur noch zwei Möglichkeiten: 1. Augen zu und rein ins Getümmel. Oder 2. Noch schnell was selber machen. Ich habe mich bei einer Freundin für 2. entschieden und noch schnell ein kleines Wenn-Büchlein selbst gebastelt.

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Ich habe es so formuliert, dass der Inhalt auf 2017 vorbereiten soll. Aber im Prinzip wäre es auch ein schönes Geburtstagsgeschnk. 🙂

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Was man dafür braucht:
– Ein Blankobuch (wie man sieht wird es am Ende nicht mehr zugehen…)
– alternativ kann man dickeres Papier lochen und mit einem Faden binden
– Kleinigkeiten zum Füllen (Beispiele auf den Fotos)

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Anschließend müssen die Sachen nur aufgeklebt werden. Dazu ein kleiner Satz, wozu die jeweilige Kleinigkeit gedacht ist. 🙂

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Insgesamt habe ich ca. 15 Seiten gefüllt, die Bilder zeigen nicht alles. 😉

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Und damit habe ich endlich meine Weihnachtsgeschenke zusammen und kann noch ein bisschen entspannen und die restliche Weihnachtszeit genießen.

 

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Anleitungen, DIY

Geschenkidee: Wellness im Glas

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Es ist Mitte Dezember, Weihnachten steht quasi vor der Tür. So manch einer kommt langsam ins Schwitzen weil er/sie noch nicht alle Geschenke hat. Ich finde auch, dass es jedes Jahr immer schwieriger wird etwas passendes zu finden. Durch das Internet kennt jeder schon alles (und hat es sich vielleicht auch schon gekauft). Und um jetzt noch viel selber zu machen reicht vielleicht die Zeit nicht…. Und überhaupt: Woher kommt eigentlich der vorweihnachtliche Stress? Abschalten wäre doch eigentlich eine viel bessere Idee….

Deshalb hier eine  Last-Minute-Idee, die sich ohne großen Aufwand und mit kleinem Budget umsetzen lässt. Wellness im Glas!

Das braucht ihr:

– Drahtbügelglas (min. 1l Füllmenge)
– Etwas zum Beschriften (Labelgerät, Geschenkanhänger etc.)

– Badezusatz (kleines Päckchen)
– Gesichtsmaske
– Bodylotion
– Kerze(n)
– Nagellack
– Nagelfeile
– Was Süßes zum Naschen

Weitere Ideen: Haarkur, Teebeutel, Zehenspreizer, Parfumpröbchen, Hornhautfeile…..

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Das packt ihr nun einfach alles in das Glas, beschriftet es – et vóila! Fertig ist euer Wellness-Geschenk für rund 15€!
Etwas ähnliches habe ich selbst letztes Jahr geschenkt bekommen. Da war alles in einer Box und es war noch eine kleine Weihnachtsgeschichte dabei…. Auch eine wundervolle Idee. 🙂

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Nur an der Handschrift muss ich noch etwas arbeiten….
DIY

[Anleitung] Eine Schale aus Bügelperlen

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Heute habe ich seit langem wieder eine Anleitung erstellt. Und sie ist so einfach, dass es eigentlich fast keiner Anleitung bedarf.
Seit Wochen bin ich im Bügelperlen-Fieber. Bei meiner Suche nach Motiven bin ich bei Pinterest auf ein Schälchen aus geschmolzenen Perlen gestoßen. Gleich beim ersten Versuch hat es bei mir geklappt und es ist auch wirklich easy-peasy.

Was ihr zum Nachmachen braucht:

– Bügelperlen
– Eine Schüssel die 10 Minuten im Ofen überlebt
– etwas Speiseöl

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Vorher

Die Schüssel schmiert ihr dünn mit dem Öl ein. Dazu könnt ihr zum Beispiel etwas Küchenpapier in Öl tränken.
Dann die Perlen in die Schüssel geben und so andrücken, dass keine Perlen übereinander liegen. Durch das Öl bleiben die Perlen auch gut am Rand hängen.

Nun die Schüssel für ca. 10 Minuten bei 150° in den vorgeheizten Ofen stellen. Am besten behaltet ihr es etwas im Auge, wenn die Perlen deutlich verlaufen sind – raus damit!

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Nachher

Jetzt müsst ihr die Schüssel nur noch abkühlen lassen. Wenn ihr die Schüssel wieder ohne Ofenhandschuh anfassen könnt, könnt ihr die Perlen ablösen. Fertig!
Ich habe jetzt etwas Naschzeug drin. Zu Weihnachten könnte ich mir die Schale auch etwas größer für Plätzchen vorstellen. Und einfarbig sieht es bestimmt auch sehr schön aus! Ich glaube, ich muss nochmal in die Küche…. 😀

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Die Schale auf den Kopf gestellt. So sollte es aussehen!
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Lanade Mystery CAL (Teil 3)

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Heute zeige ich euch den nächsten Zwischenstand des Mystery CALs. Mein Material und den ersten Zwischenstand habe ich euch ja bereits vorgestellt. 🙂

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Inzwischen habe ich alle Blumen gehäkelt (und vernäht!) und alles zu einem Rechteck zusammen gefügt. Jetzt wird der Rand nach und nach verbreitert. Aktuell ist Clue 11 an der Reihe, bei dem es im Stil eines Granny Squares weiter geht. Die Umrandung geht mir persönlich auch viel schneller von der Hand, weshalb ich auch nicht mehr im Verzug bin. 😀

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Gemümmel

Gemümmel – Frühjahrsmüdigkeit

Ich mag den Frühling. Sobald die Sonne zwischen den Wolken hervor tritt, habe ich sofort das Gefühl, einfach raus zu müssen. Sonnenstrahlen tanken. Und wenn man dann auch noch das Glück hat, dass der frische Wind für einen Moment Pause macht, kommen sofort die Erinnerungen an den Sommer zurück.

Und so kommt mit diesem Gefühl der neuen Freiheit auch das Gefühl der Melancholie einher. Es ist schön und lässt einen träumen, macht aber auch zu gleich müde. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mir passiert es oft dass ich dann in eine Art Trance verfalle. In Gedanken bin ich weit weg (meisten kann ich kurz nach dem „aufwachen“ gar nicht sagen, wo ich war) und die Zeit vergeht ohne dass ich mich von der Stelle bewegt habe.

Auf Wikipedia wird die Frühjahrsmüdigkeit so beschrieben: „Unter der Frühjahrsmüdigkeit versteht man eine verringerte Leistungsbereitschaft und Mattigkeit, die viele Menschen im Frühling erleben. […] Die Symptome treten meist ab Mitte März bis Mitte April auf und sind bei den Menschen unterschiedlich ausgeprägt. Am häufigsten treten Müdigkeit (trotz ausreichender Schlafdauer), Wetterfühligkeit, Schwindelgefühl, Kreislaufschwäche, Gereiztheit, Kopfschmerzen, z. T. Gliederschmerzen und Antriebslosigkeit auf.“

So ist gerade bei mir. Eiskalt werde ich regelmäßig von den Verpflichtungen eingeholt, die ich nun schon seit Tagen vor mir her schiebe. Die letzte Hausarbeit schreiben. Kreative Projekte pflegen. Der Blog hat auch schon lange nichts mehr von mir gehört. Mit der Masterthesis beginnen… Gerade jetzt, wo ich viel Zeit habe, alles zu machen was gemacht werden will und muss, hänge ich hier und könnte den ganzen Tag nur vor mich herträumen.

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Auch im Halbschlaf: Mops Mori

 Pläne

So kann es natürlich nicht weiter gehen. Deswegen habe ich mir einen Wochenplan erstellt. Diesen süßen Kalender gab es vor 2 (?) Jahren als Zugabe zur Flow. Damals habe ich ihn nicht direkt benötigt, da Arbeit und Vorlesungen meinen Tagen genug Struktur gegeben haben und der normale Terminkalender gereicht hat. Jetzt habe ich aber so viel Zeit zur freien Einteilung, da kommt mir der Kalender gerade richtig.Vor allem die Textproduktion für Unidinge soll damit endlich angekurbelt werden.

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Bunte Farben für verschiedene Themen

Im Mai werde ich den praktischen Teil (eine Besucherbefragung auf dem Mittelaltermarkt in Illingen) meiner Masterthesis erledigen. Wenigstens steht der Fragebogen schon zum größten Teil. Irgendwie mache ich das aber auch gerne. Wer weiß, vielleicht entsteht daraus ein Bericht für Frau Hase unterwegs? 😀 Diese Kategorie habe ich die letzte Zeit ziemlich vernachlässigt.

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GMAMZI

 Projekte

Was die Handarbeit betrifft, habe ich mir auch etwas vorgenommen. Zum einen möchte ich meinen Dimholt endlich fertig bekommen. Ich freue mich wie blöd auf das fertige Tuch, aber im Moment zieht es sich ein bisschen. Da wären wir wieder bei Fleißarbeiten, bei denen mir gerne mal die Ausdauer fehlt, sich aber im Endeffekt lohnen.

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Dimholt to be

 Zum anderen möchte ich mich auch endlich mal wieder an die Nähmaschine setzen. Ich weiß auch schon genau, was ich produzieren will. Da es einfache Projekte sind, fehlt nur der nötige Motivationsstoss.
Der CAL von Lanade läuft. Die Clues sind bisher alle Grannys mit verschiedenen Blumen. Nachdem mein Anfänger-Projekt mit Grannys  irgendwann in der Versenkung verschwunden ist, habe ich gute Hoffnung dass ich dieses Projekt fertig bekomme.

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TheMeadow CAL

Ich hoffe ich überwinde die Frühjahrsmöglichkeit bald. Angeblich soll körperliche Betätigung dagegen helfen. Scheinbar reicht Kaffee trinken nicht aus…. Mist.
Aber wo ich meinen Text erneut lese, finde ich, dass das alles gar nicht so schlecht klingt. Und vielleicht ergänze ich meinen Wochenplan noch um „Joggen gehen“….

 

Anleitungen, DIY

[Anleitung] Ostereier aus Beton

Ihr Lieben, manchmal probiere ich gerne neue Methoden aus, um mich vor dem Lernen zu drücken um mich kreativ auszuleben. Häkeln, Stricken und Nähen gehören bei mir fast schon zum Alltag, deswegen muss hin und wieder was Neues her, gerne auch mal andere Materialien als nur flauschig weiche Wolle und Stoff. Wie Beton. Hart. Dreckig. Beton ist seit ein oder zwei Jahren der Bastel- und Deko-Shit schlechthin.

Und da nun auch das Fest des Hasen vor der Tür steht, könnt ihr sicherlich ahnen, dass die häusliche Deko im Moment sehr hasenlastig ist. Deshalb keine Betonhasen, sondern Betoneier. Die sind obendrauf auch einsteigerfreundlich für Betonneulinge.

Ihr braucht:
-Rohe Eier von glücklichen Hühnern-Beton
-Wasser
-Eine Schüssel und einen Löffel zum Rühren
-Schaschlik-Spieß

Und so wird´s gemacht
1. Zunächst vorsichtig ein Loch an die flachere Seite der Eier klopfen. Ich habe hierfür ein spitzes Messer genommen. Dann mit Hilfe eines Zahnstochers oder eines Schaschlik-Spießes Eiweiß und Eigelb rauslaufen lassen (und in einer Schüssel sammeln!). Mit Wasser die Eier ausspülen und kurz trocknen lassen.

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2. Den Beton zu einer cremigen Masse anrühren. Mit einem kleinen Trichter oder einem kleinen Löffel die leeren Eier befüllen und die vollen Eier noch etwas rütteln, damit Luftblässchen nach oben steigen können. Jetzt muss alles nur noch trocknen. Ich habe sicherheitshalber 2 Tage gewartet, aber vielleicht reicht auch ein Tag.

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3. Die getrockneten Eier mit einem stumpfen, harten Gegenstand anklopfen, bis die Schale Risse entwickelt und wie gewohnt schälen.

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Als Zierde habe ich die Eier noch mit Silberfolie beklebt. Man könnte sie aber zum Beispiel auch Umhäkeln oder mit Acrylfarbe bemalen.

Das gesammelte Innenleben der Eier könnt ihr zu einem leckeren Omelett oder zum Backen verarbeiten.

Blog

Gewinnspiel – die Gewinner

Ich weiß, einige von euch haben schon sehnsüchtig auf die Auslosung meines Gewinnspiels gewartet. Der Teilnahmeschluss war von mir unglücklich gewählt, da ich genau im Anschluss 5 Tage nicht zu Hause war…. Aber jetzt ist es endlich so weit, die Gewinner stehen fest!

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Da die Teilnahme überschaubar war (klar, bei einer überschaubaren Zahl an Followern 😉 ), habe ich zunächst alle Teilnehmer auf ein Zettelechen geschrieben und nach Wunschpreis sortiert. Die meisten haben sich den Bobbel gewünscht, nur zwei sind bei dem Häschen gelandet.

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Ganz klassisch wurden dann die Zettel in ein Gefäß geworfen… Eigentlich wollte ich als neutrale Person unseren Mops ziehen lassen, aber der wollte irgendwie nicht…. Hat irgendwas von „komische Dinge“ und „schmeckt nicht“ gemurmelt….

Gewinner

Hier sind also die Gewinner:

Häschen von catmade: Veronika Bialas (Teilnahme bei FB)
Einhorn-Häkelset: Donna Barthen (Teilnahme bei FB)
Bobbel von Lady Dee´s Traumgarne: Anita Grasse von Eine Tüte Glück (Teilnahme bei WP)

Danke allen für die Teilnahme und Herzlichen Glückwunsch an euch drei! Ihr bekommt bald Post von mir!

 

Häkeln

Schal und Stulpen

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Bereits im Dezember (pünktlich einen Tag vor Heiligabend) habe ich diese Stücke fertig gestellt. Da sie aber gleich verschenkt wurden, konnte ich nicht sofort Bilder davon machen. Beim letzten Besuch zu hause habe ich dann doch noch daran gedacht…
Meine Oma hat sich schon öfter beschwert, dass sie keinen Schal hat, den sie im Haus anlassen kann. Entweder waren ihr die Tücher zu dünn oder die dicken Wollschals zu warm.
Und so bekam sie eben von mir einen Schal mit den dazu passenden Stulpen gehäkelt. Die Wolle ist „Indian Rose“ von Lady Dee´s Traumgarne, allerdings habe ich noch fast die Hälfte des Bobbel übrig…. Das ist wirklich schade, aber eine passende Mütze dazu hätte meine Oma doch nicht angezogen…. Gehäkelt habe ich mit Nadelstärke 3. Das Muster ist nach „Deichspielerei“, einer Anleitung für ein Dreieckstuch, welches in sämtlichen Häkel-Facebook-Gruppen zu finden ist. Oder auch bei Ravelry.

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Nicht die Hand der Oma, sondern meine. 😉

 

Verlinkt mit Häkel<3Liebe

Häkeln

Stirnband für nicht ganz so kalte Tage

Stirnband

Vor ein paar Wochen habe ich eine simple Anleitung für ein wunderschönes Stirnband bei Madame Annii gefunden, die mich nicht mehr losgelassen hat. Obwohl ich kein Stirnbandfan bin, habe ich mir Wolle geschnappt und losgehäkelt. Das Ergebnis ist genau so geworden wie es sollte! 🙂

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Verwendet habe ich Schachenmayr Bravo mit Häkelnadel 3,0.
Und hier noch ein paar Tragebilder!

DomesticTourists
Tragebilder

Und noch ein Tipp zum Schluss: Nicht immer sollte ein Stirnband über die Stirn gezogen werden. Die Gefahr eines 80s- oder ungewollten Hippielooks ist hoch!

OUTTAKE

Verlinkt mit Häkel<3Liebe

Anleitungen, Backen

Rucki-zucki Toffifee-Kekse

From the Montgomery family
Toffifee-Kekse

Heute – am 4. Advent- habe ich ein kleines, aber sehr feines Rezept für euch. Blätterteigkekse mit Toffifee-Füllung! Sie sind perfekt für Backfaule (wie mich), Last-Minute-Bäcker und diejenigen, die schon genug von Spekulatius, Lebkuchen und Zimtwaffeln haben.
Da das Rezept wirklich schnell erklärt ist, muss ich vorher noch ein Geständnis abgeben: Die Idee ist nicht von mir, sondern von meiner Kommilitonin Sophie, die diese Leckereien in der letzten Uniwoche dabei hatte… (Danke nochmal dass ich darüber schreiben darf! 😉 )

Nun aber endlich zum Rezept!

Ihr braucht gerade mal 2 Zutaten:
– Toffifees
– Blätterteig
+ ein Backförmchen das groß genug ist, dass ein Toffifee hinein passt

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  1. Ihr rollt den Blätterteig aus und stecht möglichst sparsam kleine Sterne (oder Herzen oder was auch immer) aus. Im Idealfall kommt eine gerade Anzahl dabei heraus –bei mir waren es genau 30.
  2. Nun legt ihr ein Toffifee auf einen der ausgestochenen Teigstücke, legt ein weiteres Teigstück wie einen Deckel darauf und drückt die Ränder vorsichtig zusammen.PARISIAN
  3. Jetzt müsst ihr die rohen Plätzchen nur noch auf eine Backblech legen und in den vorgeheizten Ofen schieben. Hierbei die Angaben für den Blätterteig beachten.
    Wenn der Teig schön aufgegangen ist und Farbe bekommen hat, sind die Kekse fertig.

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    Frisch vom Blech

Nach dem Abkühlen können die Kekse sofort gemampft werden!

Und das Beste ist, diese Plätzchen schmecken nicht nur zu Weihnachten, sondern können das ganze Jahr über gebacken werden!
Ich kann mir auch gut vorstellen, statt Toffifee andere Pralinen zu nehmen….